⌈Rezension⌋ Erika Swyler: Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt

Buchinfos

Titel: Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt

Autorin: Erika Swyler

Genre: Familienroman

Verlag: Limes Verlag

Erschienen: 22. Februar 2021

Seitenanzahl: 488 Seiten

Preis: 15,99 € e-book ¦ 20,00 € Gebundene Ausgabe ¦ 11,00 € Taschenbuch


Inhalt

Die elfjährige Nedda Pappas träumt davon, Astronautin zu werden – ein Traum, der in Neddas Heimatort nahe einer Raketenbasis an der Küste Floridas fast realistisch erscheint. Sie muss nur möglichst schnell erwachsen werden – doch genau das möchte Neddas geliebter Vater, ein genialer, aber vom Leben überforderter Wissenschaftler, verhindern.

Er hat schon einmal ein Kind verloren und möchte Neddas Kindheit am liebsten konservieren. Seit Jahren schraubt er im Keller an einer Maschine, die genau das ermöglichen soll – doch stattdessen löst er eine Katastrophe aus.

Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Nedda ihrer Mutter vertrauen und sich mit ihr zusammentun, um ihren Vater zu retten – und die ganze Stadt..


Meine Meinung

Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht und auch die Zitate mit den kurzen Statements zum Buch. Sehr hervorgehoben wurde dabei die besondere Beziehung zwischen Nedda und ihrem Vater. Diese wurde beim Lesen für mich leider nicht so deutlich.

Generell hatte ich einige Schwierigkeiten, den Einstieg in die Geschichte zu finden. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, einmal wird die Vergangenheit und Neddas Kindheit behandelt und einmal die Gegenwart der erwachsenen Nedda. Hierbei nimmt die Vergangenheit aber einen sehr viel größeren Teil des Buches ein. Meiner Meinung nach ist der gegenwärtige Teil überflüssig. Für mich hat er nichts bereicherndes zur Geschichte beigetragen. Im Gegenteil; diese Abschnitte der Gegenwart haben mich eher jedes Mal aufs Neue gelangweilt.

Nachdem ich mich aber durch die ersten 50-100 Seiten am Anfang durchgequält hatte, wurde es besser. Der Anfang war für meinen Geschmack einfach viel zu verwirrend und unklar. Nachdem der Einstieg aber geschafft war und ich langsam alles durchblickt habe, war die Kerngeschichte ganz interessant. Mit dem Schreibstil bin ich aber leider dauerhaft nicht so ganz warm geworden. Es handelt sich um eine Familie mit Wissenschaftlern, so fallen auch immer wieder wissenschaftliche Begriffe, von denen mir nicht alle geläufig waren.

„Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ ist auf jeden Fall ein besonderes Buch, das aber leider nicht jeden Geschmack treffen wird.

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